Wofür wir uns einsetzen

Unser besonderes Anliegen ist die Bekämpfung von Kinderhandel und die Linderung der Folgen für die Betroffenen. Wir arbeiten dazu mit unseren Partnern in Nepal, die die Projekte vor Ort umsetzen. In Nepal haben wir daher keine eigenen Mitarbeiter, jedoch sind wir in der Entwicklung und Koordination der Projekte beteiligt und besuchen diese regelmäßig. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes folgen wir den Schwerpunkten der Prävention, der Soforthilfe und der Reintegration.

Prävention: Unterstützung von Schulen & Aufklärungsarbeit

Um dem Kinderhandel entgegenzuwirken unterstützen wir Schulen, die im Makwampur Distrikt situiert sind. Diese von Armut betroffene Region ist direkt an der Grenze zu Indien, im Süden Nepals. Kinder werden dort einfach über die Grenze geschmuckelt und sind in Indien relativ schwierig aufzufinden. Wir sehen Bildung als eine große Chance und Möglichkeit, den Kinderhandel zu stoppen! Sehen Sie sich selbst einige Beispiele an, was wir für die Schulen tun konnten.

Außerdem arbeiten wir aktiv für mehr Bewusstsein bzgl. des Menschenhandels. Dafür nutzen wir Werbemittel wie z.B. eine Radiomeldung oder Bildergeschichten für Kinder, aber auch durch das Bereitstellen eines Mitarbeiters der direkten Kontakt zu den Dörfern in Makwanpur aufnimmt, sorgen wir für mehr Verbreitung dieser Problematik.
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Soforthilfe und Therapie: Das Traumazentrum

Wir freuen uns sehr, dass wir das Projekt umsetzen konnten und im Frühjahr 2015 das erste Traumazentrum Nepals eröffneten. In Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen Freedom Matters (UK) und Kopila (Nepal) bieten wir von Missbrauch und anderweitigen traumatischen Erlebnissen betroffenen Kindern ein Trauma Management-Service. Ziel dieses Angebotes ist es, die Kinder und Jugendlichen zu schützen, durch die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen therapeutischen Leistungen, um dadurch aufbauend eine Familienzusammenführung zu ermöglichen sowie die Förderung der sozialen Entwicklung der Kinder zu stärken. So entsteht eine für Nepal bisher in dieser Form neue Möglichkeit der Hilfe für Kinder, für die es zuvor keine psychologische Betreuung gegeben hat.

Reintegration: Bildung und Wohngruppen

Mittlerweile konnten in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation Child Rescue Nepal (UK) bereits 600 Kinder gerettet werden, die Opfer von Kinderhandel wurden. Die Mehrzahl der nepalesischen Kinder, viele davon aus extrem armen Verhältnissen, wurden im Alter von 5-9 Jahren von Agenten in indische Zirkusse verschleppt, wo sie wie Tiere gehalten, ausgebeutet und missbraucht wurden. Durch Zuwendung, medizinische und soziale Programme wird den traumatisierten Kindern geholfen. Ziel ist es, allen durch eine gute Ausbildung ein eigenständiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen. Deshalb betreuen wir unsere Kinder in kleinen Wohngruppen, solange bis sie entweder mit ihrer Familie vereint sind, oder sie ihren Weg in eine selbständige Zukunkt gehen können.

Für die Wiedereingliederung bemühen wir uns für jedes einzelne Kind, dass es den Kontakt zur Familie wieder aufnimmt. Mitarbeiter vor Ort führen auch nach der Reintegration Hausbesuche durch, um nach dem Wohl der Kinder zu schauen, und um medizinische Check-ups zu veranlassen.

Ein Projekt, das daraus entstand, die Jungendlichen auf dem Weg in eine selbständige Zukunft zu unterstützen, ist der Circus Kathmandu.

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